Was in keine Schublade passt: Profilneurose

Stellen Sie sich vor, Sie sind Mitglied in einem sozialen Business-Netzwerk. Als Mitglied dort sind Sie daran interessiert, interessante Kontakte zu finden und sich mit diesen auch über fachliche Themen auszutauschen.

Eines Tages entdecken Sie eine interessante Fragestellung, über die es sich lohnt, nachzudenken. Aus Zeitgründen reagieren sie nicht sofort, signalisieren aber Interesse an dem weiteren Austausch. Natürlich diskutieren bereits einige andere Mitglieder und das ist auch gut so.

Und dann plötzlich kommt ein weiteres Mitglied und drängt sich mit ellenlangen Abhandlungen in den Vordergrund, labert am Thema vorbei und beginnt damit nicht nur, die Teilnehmer der Diskussion zu langweilen, sondern auch den gewünschten Austausch einfach im Keim zu unterdrücken.

Auf den höflichen Hinweis hin, dass seine Ausführungen am Thema vorbei sein, kein Interesse wecken und auch den Bedürfnissen der Mitglieder nicht entsprächen, reagiert derjenige dann mit noch längeren Ausführungen anstatt sich ein wenig zurückzunehmen.

Warum gehört das in die Qualitätsverblüffung? Nun, bei der Diskussion ging es um Kundenorientierung und Service.

Die Abhandlungen des anderen hatten wirklich nichts „Erfreuliches”, leider gar nichts „Verblüffendes“ aber auch nichts „Ärgerliches“, denn das wäre wirklich verschwendete Energie.

Was also tun bei Profilneurose?

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